Murauer Pfingstfestspiele: Der Bauer als Millionär – eine Empfehlung

Es ist schon Tradition geworden, dass die Theaterrunde Murau zu Pfingsten ihre Pfingstfestspiele aufführt. Wie jedes Jahr blendend inszeniert von Wolfgang Atzenhofer gab/gibt es heuer das Stück „Der Bauer als Millionär“ von Ferdinand Raimund zu sehen.

Die Pfingstfestspiele nutzen traditionell die Murauer Altstadt als Bühne. An mehreren Stationen in der Altstadt werden die unterschiedlichen Bilder des jeweiligen Stückes aufgeführt. Dabei ist natürlich auch das Wetter ein wichtiger Faktor. Sollte sich Schlechtwetter ankündigen, sollte man einen Regenschirm bei sich haben. Heuer führte uns die Route vom Hauptplatz Murau bis zum Stadtpark. Hier eine kurze Beschreibung und ein paar Eindrücke.

Bild 1: Hauptplatz Murau

Die Pfingsfestspiele starten dieses Jahr am Hauptplatz in Murau. Durchaus spektakulär wird in die Geschichte eingeführt. Lottchen steht vor der Wahl, einen armen Fischer oder einen reichen Mann zu heiraten.

Bild 2: Sparkasse Murau

Das zweite Bild führt uns in die Sparkasse Murau, wo die Geschichte eine weitere Einführung erhält. Der reiche Ziehvater von Lottchen wird vorgestellt, aber auch Karl, der arme Fischer, den Lottchen wirklich liebt.

Lottchens Ziehvater und sein Diener führen in die Geschichte ein
Lottchens Ziehvater und sein Diener führen in die Geschichte ein

Bild 3: Hauptplatz Murau

Nachdem wir nun in die Geschichte eingeführt wurden geht es zurück auf den Hauptplatz. Der Ziehvater stößt Karl ab und schmeißt Lottchen aus seinem Haus.

Zurück am Hauptplatz
Zurück am Hauptplatz

Bild 4: Liechtensteinstraße

Nach dem Rausschmiss des Ziehvaters begegnet Lottchen in der Liechtensteinstraße der Zufriedenheit. Von der Zufriedenheit wird Lottchen prophezeit, dass sie eines Tages ihren Karl erhalten wird.

Leichtes Nieseln war ständiger Begleiter an diesem Abend
Leichtes Nieseln war ständiger Begleiter an diesem Abend

Bild 5: Hotel zum Brauhaus*

Im fünften Bild befinden wir uns im großen Saal des Murauer Hotel zum Brauhaus. Der Ziehvater Lottchens Wurzel verliert seine Jugend an das Alter. Sein Reichtum ist jetzt nichts mehr wert, er verflucht ihn und ein Blitzstrahl verwandelt ihn und seinen Diener Lorenz in einen armen alten Bauern.

Im Hotel zum Brauhaus gibt es nach dem 5. Bild eine kurze Pause in der man sich stärken kann.

Bild 6: Raffaltplatz

Der Ziehvater und sein Diener fristen nun ihr armes Dasein. Lorenz, der Diener verlässt seinen Herrn. Plötzlich erscheinen Hass und Neid und der Ziehvater flieht. Hass und Neid suchen sich nun Karl, den armen Fischer der Lottchen liebt, als neues Opfer und locken ihn zu einem Spiel.

Der Hass, hier in gelben Mantel.
Der Hass, hier in gelben Mantel.

Bild 7: Eisstockbahn beim GH Eichholzer

Bei dem Spiel hat bisher noch niemand gewonnen. Der Einsatz ist das Leben, doch wer gewinnt, gewinnt einen Brillantring. Karl wagt das Spiel, da er glaubt nur durch den Reichtum des Ringes einen Weg zu Lottchen zu finden.

Karl gewinnt den Brillantring
Karl gewinnt den Brillantring

Bild 8: Platz vor dem Stadtpark

Im letzten Bild des Schauspiels befinden wir uns vor einer herrlichen Kulisse. Das Schicksal nimmt seinen Lauf und Karl findet zu seiner großen Liebe Lottchen.

Wunderbare Kulisse: Im Hintergrund ie Matthäuskirche und das blau beleuchtete Schloss Murau
Wunderbare Kulisse: Im Hintergrund die Matthäuskirche und das blau beleuchtete Schloss Murau

Ende

Weitere Vorführungen gibt es noch am 5. Juni um 17 Uhr und nächstes Wochenende. (siehe Terminplan)

Dank der tollen Inszenierung, der schönen Kulisse und dem kurzweiligen Stück kann ich einen Besuch empfehlen.

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