Plan A – Wohlstand, Sicherheit und gute Laune?

… so lautet der Titel des PLAN A für Österreich von Bundeskanzler Christian Kern. Anfang des Jahres hat der Bundeskanzler und SPÖ Vorsitzende den PLAN A vorgestellt. Laut Umfragen ist eine deutliche Mehrheit für die Umsetzung dieses Planes. Doch worauf beruht diese Mehrheit? Haben die Menschen den Kanzlerplan gelesen und sagen ja zu den einzelnen Vorhaben, oder ist es einfach ein gutes Gefühl, wenn endlich wieder jemand einen Plan hat und sagt, wie er sich die Zukunft vorstellt?

Ich glaube eher dem zweiten Argument und habe mich daher entschlossen den Plan A genau zu lesen. Teile davon sind selbst mir, der sich beruflich damit beschäftigt, noch nicht bekannt. Ich möchte daher in einer 9-teiligen Serie die „Kernargumente“ des Plan A beleuchten. Vielleicht gelingt es mir mit diesem Beitrag diejenigen zu informieren, die selbst keine Zeit haben, sich in den gesamten Plan A einzulesen. Außerdem ist es auch mein Anspruch, denen, die diesen Plan von vornherein ablehnen oder unterstützen, weil er eben von einem roten Parteivorsitzenden kommt, besser kennen zu lernen. Vielleicht ist manchen dabei geholfen.

Die Serie zum Plan A möchte ich so aufbauen, dass dieser Text zur Einleitung dienen soll. Nachfolgend widme ich mich den 8 Überthemen: Arbeit, Wirtschaft, Bildung, Gesundheit & Pflege, Frauen, Zusammenleben, Ökologie & Umwelt und Staat & Politik.

Das Ziel des Plan A

Der Plan A verfolgt das Ziel Österreich unter dem Aspekt der sozialen Gerechtigkeit zu modernisieren. Mit allen Einschränkungen und Möglichkeiten die der Politik zur Verfügung stehen. Es geht darum Rahmenbedingungen und Spielregeln zu schaffen, die Österreich weiter bringen. Dabei ist der Plan A kein abgeschlossenes Konzept, sondern ein Projekt das laufend weiter entwickelt werden soll. Der Plan A beinhaltet konkrete Maßnahmen, die möglichst rasch umgesetzt werden sollen. Christian Kern sagt: Es ist ein Projekt auf zehn Jahre.

 

Plan A
Plan A anklicken und zur offiziellen Homepage des Plan A kommen. Dort gibt es weitere Informationen, aktuelle News und die Möglichkeit mitzumachen.

Mein erstes Fazit:

Kern hat mit dem Plan A allen anderen Parteien und vor allem allen anderen Politikern einiges vorgelegt. Er ist der erste, der einen umfangreichen Plan vorlegt, der ganz klar benennt, wohin er Österreich bringen will. Das ist positiv, da er dadurch nicht anlassbezogen handelt und wie die Fahne im Wind agiert. Es gibt ein klares Ziel, auf das hingearbeitet wird. Bekanntlich haben alle erfolgreichen Menschen, ob Sportler, Unternehmer oder Politiker immer ein Ziel vor Augen.

Persönlich würde ich mir von allen anderen im Parlament vertretenen Parteien auch ein ähnliches Programm wünschen. Nicht inhaltlich als Antwort auf den Plan A, sondern mit deren Visionen wie sie Österreich in den nächsten 10 Jahren gestalten wollen. Es wäre dann tatsächlich ein Wettkampf um die besseren Ideen. Strategische Querschüsse wie es aktuell Außen- und Innenminister betreiben würde es damit in dieser Art nicht geben. Demnach gibt es aktuell für alle Parteien nur eine Möglichkeit: Bin ich für den Plan A, oder gegen den Plan A?

Meiner Meinung nach ist einfach nicht möglich aus Prinzip gegen den Plan A zu sein, wenn man selbst keinen konkreten Plan vorgelegt hat. Das hat Kern allen anderen bei weitem voraus. Was also dieser Plan A konkret bedeutet und wie diese Maßnahmen in den verschiedenen Bereichen aussehen möchte ich in den nachfolgenden Teilen dieser Serie beleuchten. Ich hoffe ich habe dein Interesse geweckt.

Meine Empfehlungen dazu:

Christian Kern: Ein politisches Porträt*

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