Wandern auf die Frauenalpe

Christi Himmelfahrt haben wir uns dazu entschlossen wieder einmal den Gipfel der Frauenalpe zu erklimmen. Entgegen der Wetterprognosen war das Wetter schön. Zu sehen gab es auch einiges, so war die Frauenalpe die letzten Monate häufiger in den Medien. Zum Einen wurde der Liftbetrieb eingestellt und zum Anderen das Jugendsportzentrum eingestellt. Hier ein Bericht dazu.

Gleich beim Ankommen auf der Frauenalpe fällt eines auf: Die ehemaligen Parkplätze des Skigebietes wurden vom Besitzer mit Holzplanken verriegelt. „Parkverbot laut eigener Interpretation“, nennt man das angeblich. Gott sei Dank haben die Familie Frisch, die die Murauerhütte betreiben vorgesorgt und man kann hinter der Murauerhütte ohne Probleme parken. All zu viele Plätze sind nicht verfügbar, man sollte also früh kommen.

Wenn man sich dann wanderfertig gemacht hat, entdeckt man gleich die Beschilderung zum Gipfel. Es dauert, je nach Gehgeschwindigkeit zwischen 1h und 1h 30 min bis man am Gipfel ankommt. Der Wanderweg ist eine mit Kies -mehr oder minder- befestigte Forststraße, die zur Bernhard Fest Hütte führt. Diese Hütte ist eine Selbstversorgerhütte und wird vom Alpenverein Murau betreut.


Aufstieg

Der Weg über die alte Skipiste führt schließlich vorbei an der alten Käserei und schließlich  durch ein Waldstück. Dort führt der Weg über die alte Lifttrasse. Die Betonpfeiler, die die Liftstützen trugen, sind noch sichtbar. Man erreicht nach wenigen Minuten eine Zirbenpflanzung und am Ende des bewaldeten Stückes erreicht man eine kleine Weggabelung die zu einer Quelle führt. Dazwischen gibt es zwei Sitzbänke für eine kleine Rast. Nach der Gabelung zur Quelle geht es ohne den Schutz von Bäumen zum Gipfel. Schaut man sich ein wenig um sieht man weitere Reste vom Skigebiet. Weitere alte Liftstützen, herumliegende Zäune und abgerissenen Berg- und Talstationen. Durch das Fehlen der Bäume haben wir gleich die Stärke und Kälte des Windes zu spüren bekommen. Die Aussicht auf die Bernhard Fest Hütte und die Appollonia Kapelle, bzw. das Gipfelkreuz war aber rasch gegeben und so waren wir in gemütlichem Schritt in rund 1h 30 min am Gipfel.

Im Schutz der Kapelle gab es dann eine kleine Stärkung. Schnell noch das Gipfelfoto und eine Panoramaaufnahme und schon waren wir wieder in Richtung Ausgangspunkt unterwegs. Der Abstieg ist gleich wie der Aufstieg, allerdings um einiges schneller. Nach nicht ganz einer Stunde kamen wir bei der Murauerhütte an und haben uns eine Stärkung gegönnt. Empfehlen kann ich den Schweinsbraten und als Nachspeise den Kaiserschmarrn. Auf jeden Fall sollte man nach einer Wanderung zur Stärkung einkehren. Es lohnt sich! (Auf der Murauer Hütte kann man auch nächtigen!)

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Hier noch ein paar Fotos:

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